Willkommen beim Lanxess Geschäftsbericht 2011!

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Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die Situation der globalen Wirtschaft hat sich im ersten Quartal 2012 gegenüber Ende 2011 kaum verändert. Die weitere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft steht momentan im Vordergrund, in den ersten drei Monaten 2012 wuchs sie um rund 8,4 %. Das konjunkturelle Umfeld in den USA verbesserte sich weiter mit einem Wirtschaftswachstum von plus 2,1 %. Die europäische Wirtschaft hingegen wird nach wie vor durch die Schuldenkrise in Mitleidenschaft gezogen und zeigt in den einzelnen Staaten ein differenziertes Konjunkturbild.

Die Rohstoffmärkte waren im ersten Quartal volatil mit keiner einheitlichen Preisentwicklung bei den einzelnen Einsatzstoffen.

Branchenspezifische Situation

Die Chemieindustrie setzte ihr Wachstum global fort. In Europa war die Entwicklung hingegen im ersten Quartal – ausgehend von einem sehr hohen Vergleichswert im Vorjahreszeitraum – mit minus 2,3 % negativ. Gegenüber dem vierten Quartal 2011 war hingegen mit plus 1,5 % ein positiver Trend zu verzeichnen. In Nordamerika legte die Produktion gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,0 % zu. China weitete seine Produktion erneut aus, wenn auch mit einer im Berichtszeitraum auf 6,1 % abgeschwächten Steigerungsrate.

Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

Die Automobilindustrie expandierte global im ersten Quartal um 2,3 %. Europa wies hier mit minus 6,0 % ebenso einen Rückgang auf wie China mit minus 2,6 %. In Nordamerika legte die Produktion hingegen um 10,8 % zu. Die Reifenindustrie startete verhalten in das Jahr 2012. Die Produktionsmenge von Reifen für die Erstausrüstung lag über der des Vorjahreszeitraums, wohingegen das Geschäft mit Ersatzreifen im ersten Quartal des Jahres sowohl für Lkw als auch Pkw schwächer war. In der Bauwirtschaft zeigte Europa weiterhin eine insgesamt negative Entwicklung, wobei die Krisenländer zu einem uneinheitlichen Bild beitrugen. Die USA wiesen wieder einen positiven Wachstumstrend auf, allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Im Bereich der Agrochemikalien hat sich der Markt stabil gezeigt.

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